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Kleider für Folkloretänze

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Kostüme für Orientalischern Tanz:
Bauchtanz-Kostüme
BH und Gürtel
Tellerrock
gerader Rock
enger Rock
Rock mit Passe
Schleier
Armstulpen
Enges Kleid
Bauchnetz
Kostüme für Tribal-Style-Dance:
Choli
Stufenrock
Hüfttücher und -Gürtel
Quasten
Turban
Tribalschmuck
Kleider für Folkloretänze:
Folklore
Andalusischen Tanz
Fellachentanz
Kallighy
Melaya Laf
Nubischen Tanz
Bekleidungen für Männer:
Männer
Hosen
Galabia und Hemden
Westen, Bolero
Tanura
Kopfbedeckungen

In Ägypten, Tunesien und anderen orientalischen Ländern gibt es auch eine Reihe an Folkloretänzen, die ich euch hier gerne kurz vorstellen möchte.

Alexandriatanz, Melaya Laf ist ein Tanz mit dem schwarzen Schleier, der Charme zum Ausdruck bringt. Manchmal wird er auch sehr provozierend getanzt.
Der Andalusische Tanz ist eine Anlehnung an die spanische Zeit der Mauren. Die weichen Elemente des orientalischen Tanzes vermischt mit dem spanischen Flamenco. Auch die Musik ist weich, melodisch, schwungvoll und dennoch romantisch. Romantisch - Romanisch - Mittelalter!
Bambouti, Fischertanz aus Alexandria. Die Frauen warten sehnsüchtig auf die Heimkehr ihrer Männer. Sie warten am Hafen mit ihren Holzlöffeln in der Hand. Klack, Klack, Klack... Sie singen und Tanzen bis sie endlich die Boote auf dem Meer sehen. Gemeinsam mit den angekommenen Fischern feiern sie weiter und essen vom frisch gefangenen Fisch. Klack, Klack, Klack...Im Tanz werden oft die Tätigkeiten der Fischer an Land und auf dem Meer gezeigt. Die Löffel sind meist aus Metall und werden wie Zimbeln im Rhythmus der Musik gespielt. Hose, Hemd, Stoffhut
Dabke, ein sehr bodenständiger, erdiger Gruppentanz, bei dem der Rhythmus mit den Schuhen oder Stiefeln mitgestampft wird. Einer hält meistens ein Taschentuch in der Hand, das er im Takt mitschwingt. Hose, Hemd, Weste, Tuch
Fellachentanz ist ein Tanz der ägyptischen Bauern mit Korb oder Tonkrug. Er erzählt die Geschichte, wie sie ihre Waren zum Markt tragen.
Nubischer Tanz gehört zu den im Süden Ägyptens lebenden Nubiern. Große, schlaksige Menschen, die sich locker durch den Tag bewegen. Die Musik hört sich lustig an. Genauso fröhlich ist dieser Tanz. Und so bunt die Bekleidung.
Saudiarabischer Tanz, Kallighy. Die lockeren Bewegungen mit dem Oberkörper und das Schwingen der langen Haare zeichnen diese Art zu tanzen. Das weite Überkleid wird im Rhythmus mitgeschwungen.
Stocktanz, Saidi war ursprünglich ein tänzerischer Machtkampf der Südägypter. Jetzt fester Bestandteil der ägyptischen Folklore. Für Frauen ist es eher ein Spiel mit dem Stock.
Tunesischer Tanz. Bunt karierter Stoff, ca. 3-4m lang, an der Schulter mit Fibeln gehalten, darunter ein schwarzes Hemd, Tücher um die Hüften, der Tanz ist sehr Rhythmisch und erdig. Hemd oder Bluse, Stoff (ca.4m), Tücher.
Zaar, der Trancetanz, wird meist von Frauen getanzt um sich oder andere von bösen Geistern zu befreien. Im Trommelrhythmus vereint mit der universellen Energie bewegen sich die Menschen bald unkontrolliert. Sie schütteln alles heraus was nicht zu ihnen gehört. Es wird z.B. ein Hühnchen geschlachtet und das Blut überall verschmiert. Jeder Teilnehmer wird damit gekennzeichnet. In Ägypten nur noch als Bühnenshow erlaubt. Getragen wird meist alltägliche Kleidung. Tanura(der Rock), der mystische Tanz der von Männern getanzt wird. Hauptteil sind sehr lange, ausdauernde Drehungen. Dabei wird der meist farbige und dekorativ aufwändige Rock der über der Galabia gertagen wird im Tanz abgelegt. Hemd und Hosen, oder Galabia, darüber die Tanura, Weste.

Nun noch ein bisschen Kostümgeschichte

Zu jedem Tanz gehört die richtige Kleidung. Und im Folkloretanz, der ja meistens eine kulturelle oder historische Anlehnung hat, spielt das eine noch größere Rolle. Galabias, Pluderhosen, Burnus, bestickte Westen, Boleros und Mieder, Kaftan, Fez, Turban, Gesichtsschleier usw. All diese Kleidungsstücke haben in Form und Schnitt die Jahrhunderte überdauert. Sie haben sich im Alltag bewährt und kaum verändert. Die Materialien sind heute etwas moderner, aber Baumwolle, Wolle, Leinen und Seide haben nach wie vor noch einen hohen Stellenwert. Obwohl die Mode immer schnelllebiger wird, bleiben die Trachten sehr beständig. Sie sind einfach da. Sie müssen nicht immer wieder neu kreiert werden. Was gut ist bleibt. Fortschritt wird integriert. Manchmal erlebt sie als Folklore eine Renaissance. Und manchmal wird sie in Vereinen gepflegt. So wird auch die Folklore im Orientalischen Tanz meist in der traditionellen Kleidung getanzt.

Wann immer ich mich mit einem Tanz beschäftigte, stellte ich mir viele Fragen. Wann entstand der Tanz? Was sagt er aus? Was war damals los? In der Welt und in der Gegend? Welche Möglichkeiten der Herstellung und Verarbeitung gab es damals? Gab es Maschinen? Wenn ja, welche? Welche Materialien waren vorrätig oder konnten erhandelt werden? War es eine arme oder reiche Zeit? Welche Kleidung wurde zu der Zeit im allgemeinen getragen? Aus welchen Stoffen, Farben und Schnitten? Wurde noch alles von Hand gesponnen, gefärbt und gewebt? Wie waren Schuhe, Schmuck und die Haare? Welche Zeitepoche herrschte vor? Welcher Zeitgeist beeinflusste das Leben?

Und dann stelle ich mit vor, wie eine Tänzerin wohl zur damaligen Zeit ausgesehen haben könnte?

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zuletzt aktualisiert am 18.01.2016
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