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Der Umgang mit Maßen und Fertigschnitten

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In der Damenkonfektion ist die Körpergröße auf 1,68 m für Normalgrößen festgelegt. Ist man kleiner als die Norm oder größer dann passen bei gekauften Kleidungsstücken meist die Taillenlänge, die Höhe der Brustabnäher und die Gesamtlänge nicht optimal. Oder man muss kurze (Normalgröße : 2, z.B. 44 = 22) oder lange (Normalgröße x 2, z.B. 44 = 88) Größen kaufen, sofern diese angeboten werden.

Damit die Proportionen stimmen ist es nötig die richtige Größe zu ermitteln. Hierzu werden die Maße die benötigt werden mit dem Maßband am Körper gemessen. Anschließend die so ermittelten Werte mit den Angaben in der Tabelle des gekauften Schnittes vergleichen.

Manchmal stellt man dabei fest dass die Größe am Schnitt erheblich von der sonst gekauften Größe abweicht. Deshalb kann es nötig sein z.B. das Oberteil in einer anderen Größe zu verwenden als das Unterteil. Für die Änderungen für kurze und lange Größen sind Linien auf den Schnitten angegeben wo die Schnittteile verkürzt oder verlängert werden können. Dies ist auch besonders wichtig wenn die Maße der Rückenlänge und Rückenhöhe von der Schnitt-Tabelle abweichen. Auch bei gleicher Körpergröße kann es sein dass mehrere Personen unterschiedliche Änderungen vornehmen müssen, weil z.B. die Oberkörper oder Beine kürzer oder länger sind als die Norm.

Es lässt sich meist nicht umgehen am Schnitt einige Änderungen vorzunehmen, bevor der Stoff zugeschnitten werden kann. Hierzu hat es sich bewährt die Originalschnitte auf Schnittpapier (evtl. Zeitungspapier) zu kopieren. Anschließend die ausgeschnittenen Schnittteile mit kleinen Klebestreifen zusammen kleben. Die so entstandenen Papierkleidungsstücke können anprobiert werden. Dabei das Papier mit Nadeln an den Seiten, vorne und hinten in der Mitte an der Kleidung feststecken.

Es lässt sich recht gut erkennen ob die richtige Größe gewählt wurde, oder ob es ratsam ist eine andere Größe zu verwenden. Mit einem Stift können die Stellen gekennzeichnet werden wo etwas geändert werden muss (Passform) oder anders sein soll. Je anliegender die Bekleidung am Körper ist, desto wichtiger ist die Größe und Passform. Dabei ist es wichtig zu wissen dass das gemessene Maß am Körper nie mit dem gemessenen Maß am Schnitt übereinstimmen darf. Es müssen immer Zugaben für die Bequemlichkeit beachtet werden. Man möchte sich ja in dem neuen Kleidungsstück auch bewegen können.

Der Zuschnitt in Stoff

Nun sind die Papierschnitte fertig und können zugeschnitten werden. Der Stoff liegt ausgebreitet und faltenfrei, rechte Warenseite auf rechter Warenseite auf dem Tisch. Auf den Originalschnitteilen stehen die Angaben zum Fadenlauf. Die größeren Schnitteile werden zuerst auf den Stoff aufgelegt, anschließend die kleineren Teile. In der Regel ist in der vorderen Mitte der Stoffbruch und in der hinteren Mitte eine Naht.

Die Angaben für den Fadenlauf sind wichtig damit die Kleidungsstücke mit Muster immer in einer Richtung heraus geschnitten werden. Gewerbe haben eine Kettrichtung, in der in der Produktion die Fäden auf dem Webstuhl aufgespannt sind. Im rechten Winkel dazu läuft die Schussrichtung deren Fäden eine leichtere Spannung in der Produktion erfahren haben. Diagonal dazu ist die Dehnbarkeit der Stoffe am größten. Wenn die Schnitteile alle in unterschiedlichen Richtungen aus dem Stoff zugeschnitten werden hat das zur Folge dass die Kleidungsstücke durch die unterschiedlichen Dehnungen von Kette / Schuss / Diagonale recht unbequem werden können.

Auf den Nähanleitungen der Fertigschnitte sind Schnittlagenpläne, die es erleichtern wie die Schnitteile am besten auf den Stoff aufgelegt werden. Wenn die Schnitteile auf dem Stoff mit Nadeln fest gesteckt sind werden die Zugaben für die Nähte, Säume und Umschläge und Passzeichen mit Schneiderkreide angezeichnet. Die Zugaben sind auf der Nähanleitung beschrieben.

Wenn alle Angaben angezeichnet sind darf zugeschnitten werden. Dabei ist zu beachten dass mit den Scheren immer vom Körper weg geschnitten wird und die Schere auf dem Tisch aufliegt. Beim Schneiden darauf achten dass die zu schneidenden Teile z.B. mit Gewichten festgehalten werden. Dies hat den Vorteil dass beim Schneiden weniger verrutscht und Stoff verschnitten wird. Stoffzuschnitte werden mit langen Scheren ausgeführt.

Wenn alle Teile zugeschnitten sind können die Nahtzugeben, Passzeichen ect. auf die untere Stoffseite mit Kreidepapier und einem Kopierrädchen übertragen werden. Bevor die Nadeln von den Papierschnittteile und dem Stoff wieder entfernt werden empfiehlt es sich zu überprüfen ob alle Kreide- und Kopierlinien sichtbar sind. Die Stoffreste werden aufgehoben. Auf alle Fälle bis das Kleidungsstück fertig ist, denn manchmal hat man übersehen dass noch etwas draus gemacht werden muss. Oder es kann später für Reparaturen am Kleid verwenden. Man kann aus ihnen Taschen, Beutel, Duftsäckchen, Gürtel oder ähnliches machen.

Das Fertigen der Kleidung

Bitte die Nähanleitung nochmal aufmerksam durch lesen und griffbereit hinlegen, damit immer wieder nachgeschaut werden kann. Es ist ratsam dass die zugeschnittenen Stoffteile in der Reihenfolge wie sie zusammen gehören auf dem Tisch liegen. Das erleichtert dass sie in der richtigen Zusammengehörigkeit genommen, zusammengesteckt und verarbeitet werden.

Wichtig ist dass die Passzeichen, z. B. Taille, Brustpunkt, obere und untere Kanten, einheitlich übereinander liegen, damit die Kleider auch passen. Teile rechts auf rechts an den Kreide-/Kopierlinien aufeinander stecken. Gleichmäßige Nahtzugaben erleichtern hier die Arbeit.

Nähen mit der Nähmaschine

Die Nähmaschine ist meine Freundin. Sie hilft mir das zu verwirklichen was ich mit Stoffen nähen möchte.

Bevor es daran geht die Kleidung zu nähen bitte immer ein Stück Stoff nehmen und die Stiche darauf ausprobieren. Stimmt die Stichlänge und die Fadenspannung? Wie reagiert der Stoff in der Nähmaschine? Zieht er sich zusammen oder passt alles? Beim Umgang mit der Maschine darauf achten dass die Finger außerhalb der Nadel- /Nählinie das Nähgut festhalten oder führen. Auf lange Haare achten, am besten zurück binden. Nadeln und Scheren ect. Immer so ablegen dass sie sicher liegen und eine Gefahr für sich und Andere verhindert wird.

Bitte beachtet auch die Sicherheitshinweise.

Ich wünsche euch viel Freude bei der Verwirklichung eurer textilen Träume und Visionen.
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zuletzt aktualisiert am 18.01.2016
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